Intel hat für den Core i7 ein eigenes Tool entwickelt, welches das Leben des Overclockers mit zahlrichen Optionen erleichtern soll. Zwar finden sich immer noch viele Übertakter, die ihre Einstellungen über das BIOS vornehmen, doch auch entsprechende Windows-Helferlein finden mit steigendem Komfort immer mehr Freunde.
Ein erstere Screenshot des neuen DCC-Tools zeigt einige Einstellungsmöglichkeiten. Darunter zählen neben Prozessortakt und der Spannung auch das An- und Ausschalten des Turbo-Boost, welcher gerade bei übertakteten Prozessoren leicht gefährlich werden kann. Da er bei Bedarf die einzelne Kerne eigenmächtig übertaktet, besteht die Gefahr, dass es zu Instabilitäten kommen kann.
Weitere Optionen sind das Einstellen der Timings des Arbeitsspeichers und die Veränderung der QPI-Frequenz sowie deren Spannungen. Hinzu kommen zahlreiche weitere Optionen, deren Nutzen erst noch in der Praxis belegt werden muss.
Quelle: Fudzilla
Unklar ist auch welche Voraussetzungen für die Nutzung des DCC-Tools erfüllt sein müssen. Wie
Fudzilla berichtet zeigt der Screenshot, welcher auf der IDF in Taipei gemacht wurde, einen Core i7 965 Extreme Edition mit einem Intel "Smackover"-Mainboard auf Basis eines Intel-X58-Chipsatzes. Es wäre folglich denkbar, dass das DCC-Tool nur auf bestimmten Platinen und nur mit bestimmten Prozessoren seine Wirkung entfaltet, wie man es auch schon von AMDs Overdrive kennt.
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