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 Erneut über 100.000 Akkus von Sony wegen Brandgefahr zurückgerufen

Notebooks | 31.10.2008, 13:57
Offenbar ist das Thema Brandgefahr bei Notebook-Akkus noch immer nicht vom Tisch, sodass die Hersteller Toshiba, Hewlett-Packard und Dell gemeinsam erneut rund 100.000 Akkus zurückrufen müssen. Diese Meldung findet sich bei der US Consumer Product Safety Commission (CPSC), wonach allein in den USA 35.000 Stück ausgeliefert wurden. Weltweit seien insgesamt rund 100.000 Akkus betroffen, die beim Überhitzen unter Brandgefahr stehen.

Als Hersteller gibt die CPSC den japanischen Elektronik-Riesen Sony an, der schon 2006 für großes Aufsehen durch immer wieder neue Bilder von brennenden und explodieren Notebooks gesorgt hatte.

Insgesamt 19 Nutzer hätten bisher von der Überhitzung berichtet, von denen 17 Personen auch kleine Brände mit zusätzlichen Produktschäden beobachteten.

Betroffen sind Geräte quer durch alle Produktpaletten, die zwischen 2004 und 2006 direkt von den Herstellern aber auch über Retail-Geschäfte im Preisrahmen zwischen 700 und 3000 US-Dollar vertrieben wurden. Der größte Anteil der defekten Akkus ging allerdings an Hewlett-Packard, die mit rund 32.000 Einheiten in den USA betroffen sind. Bei Toshiba sind es nach aktuellem Stand rund 3000 Stück und bei Dell circa 150.

Ausführliche Informationen über die betroffenen Modelle gibt es direkt unter www.cpsc.gov sowie speziell von den einzelnen Herstellern Dell, Hewlett-Packard und Toshiba.
[rl]




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