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 X-Spice steigt mit vier Modellen in den Netzteil-Markt ein

Netzteile | 11.12.2007, 19:02
Das erst zwei Jahre alte chinesische Unternehmen X-Spice Technology mit Hauptsitz in Hongkong dürfte kaum jemandem bekannt sein, denn bisher war man nur in der Forschung tätig. Doch dies ändert sich nun mit dem Einstieg in den Netzteil-Markt. Nach einer ungefähr einjährigen Testdauer sollen die Produkte nun final und für anspruchsvolle Kunden ausgereift sein. Prototypen der jetzigen "Croon" Serie von X-Spice gab es auf der diesjährigen CeBIT zu sehen.

Die Netzteile wurden vor allem für einen leisen Betrieb und eine hohe Qualität der Spannungsversorgung konzipiert. Dazu scheut das Unternehmen auch nicht die neuen Produkte mit einigen Superlativen zu bewerben. So sollen die verbauten Einzelteile nur von höchster Qualität sein, so dass am Ende ein Netzteil steht, welches alles andere in den Schatten stellen soll. Was von den Ankündigungen am Ende übrig bleibt muss abgewartet werden. Die Spezifikationen lesen sich jedenfalls recht gut.

Mit einer durchschnittlichen Effizienz von 83 Prozent sind alle vier Modelle 80plus zertifiziert und lassen eine geringe Wärmeabgabe erwarten, was sich in einer geringen Lautstärke widerspiegeln sollte. Ebenfalls dazu beitragen soll der große 135 mm Lüfter, welcher blau beleuchtet auch für das Auge ein Highlight sein soll. Der Hersteller geht bei seinen Produkten den Weg der mehreren 12 Volt Schienen, insgesamt vier Stück, und setzt nicht wie manch anderer Hersteller auf eine Schiene. Was im Endeffekt besser ist dürfte wohl nur individuell zu beantworten sein und im Endeffekt ist es nicht von großer Bedeutung zu welcher Variante der Käufer greift.

Die Netzteile kommen mit sechs SATA, zwei Floppy, sechs 4 PIN Molex und jeweils einem 8 PIN, einem 4 PIN 12Volt sowie einem 20+4 PIN Hauptstecker daher. Dazu gesellen sich zwei 6 PIN auf 8 PIN Adapter für Grafikkarten und für das 550 und 650 Watt Modell zwei PCI Express Stecker sowie vier PCI Express Stecker bei den Varianten mit 750 und 850 Watt. Zu bemängeln ist das fehlende Kabelmanagement, welches gerade bei Netzteilen mit vielen Stromsteckern sehr nützlich ist. Wirbt der Hersteller damit im Vorfeld die Bedürfnisse der Kunden erfragt und umgesetzt zu haben offenbart sich hier ein großes Defizit. Vor allem wenn man die empfohlenen Verkaufspreise betrachtet ist das Fehlen eines solchen Systems umso ärgerlicher und unverständlicher. Für das 550 Watt Modell sollen 104,90 Euro, für das 650 Watt Modell 129,90 Euro, für das 750 Watt Modell 149,90 Euro und schließlich für die 850 Watt Variante 179,90 Euro anfallen. Ab Mitte Dezember sollen die Netzteile dann erhältlich sein.


[bb]


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