Intro
Es ist bereits etwa drei Wochen her, da präsentierten wir Euch mit unserem AMD Athlon XP Barton Artikel gleichzeitig einen Ausblick auf die Leistungsfähigkeit des Athlon XP 3200+ mit 200 MHz DDR (FSB400). Zwar musste dabei ein auf dieses Model Rating übertakteter Prozessor herhalten, doch heute, am 13. Mai des Jahres 2003, werden unsere Ergebnisse von AMD praktisch bestätigt, denn heute stellt der Hersteller offiziell seinen Prozessor mit dem 3200+ Model Rating vor.
So würde sich für uns streng genommen dieser heutige Artikel schlicht erübrigen, denn die Vergleiche und Auswertungen der verschiedenen CPUs im üblichen HT4U Benchmark-Parcours, sowie andere Betrachtungen erfolgten ja bereits im veröffentlichten Artikel. Es drängte sich uns aber in diesem Review die Frage auf, wie sich der Prozessor in einem Benchmark-Feld mit Spiele-lastigeren Anwendungen schlagen würde, so dass wir im heutigen Test auf das bei uns übliche Testfeld größtenteils verzichten wollen und die Testanwendungen um Game-, sowie synthetische 3D-Anwendungen ergänzt haben.

Wir bitte dennoch um Beachtung der seinerzeit veröffentlichten Resultate, da wir diese hier nicht erneut wiedergeben möchten, diese aber das Spektrum an Leistung-Messungen deutlich abrunden.
Unser Dank gilt erneut AMD Deutschland für die Bereitstellung des Testmusters und das entgegengebrachte Vertrauen.

Der neue Athlon XP Barton 3200+
Im Segment Prozessortechnik gibt es mit der heutigen Vorstellung des XP 3200+ praktisch nichts neues zu berichten. Nach wie vor setzt dieser Prozessor auf den Barton-Prozessorkern auf und entsprechende Informationen zu diesem Kern haben wir bereits hier geliefert.
Die einzige Neuigkeit bei dem neuen AMD Modell besteht in der Anhebung des FrontSideBus (FSB) von derzeit 166 MHz DDR (FSB333) auf 200 MHz DDR (FSB400). Lange Zeit hat die AMD Fangemeinde darüber spekuliert, ob AMD diesen Schritt gehen wird und AMD hat sicherlich im Vorfeld dazu auch lange Überlegungen und hinreichende Validierungen betrieben. Die Anhebung des FSB birgt schließlich auch Auswirkungen auf die allgemeine Systemstabilität und kein Hersteller möchte ein neues Produkt einführen, welches sich beim Endanwender nicht stabil betreiben lässt.

So war natürlich mit ein Gesichtspunkt für die Veröffentlichung dieser CPU der Umstand, dass es bislang praktisch keine Plattformen gab, welche auf einen FSB von 200 MHz DDR (FSB400) ausgelegt waren. Eine ganze Weile gab es bei den nForce2 Chipsätzen Probleme, diesen FSB stabil zu realisieren.