Intro
Eigentlich redet die AMD-Fangemeinde momentan über nichts anderes mehr als über nVidias nForce2 Chipsatz und die am Markt erhältlichen Plattformen mit diesem Chipsatz. VIAs passende Chipsätze für AMD Athlon XP Platinen machen zur Zeit praktisch kaum noch Schlagzeilen, allenfalls wenn es um Neuankündigungen wie jene zum KT600 geht. Nichts desto trotzt, kaum waren die Lager der AMD-Jünger je so gespalten wie heute, sicherlich zu erklären dadurch, dass VIA über eine sehr lange Zeitspanne wenig Konkurrenz hatte, insbesondere in dem dort sehr hoch bewerteten Bereich Performance.
Es ist auch kein Geheimnis mehr, dass zur Zeit zumindest der nForce2 Chipsatz die Perfomance im Segment der AMD Athlon Plattformen beherrscht. Und dennoch, Hersteller VIA bietet natürlich Alternativen, auch preislich attraktive. Derzeit dürften sich in der überwiegenden Zahl noch AMD-CPU Plattformen auf Basis des VIA KT266 und KT333 Chipsatzes bei vielen Anwendern im Einsatz befinden.
Es stehen aber alle Anzeichen dafür, dass der nForce2 Chipsatz auch weiterhin an dieser Konstellation für Änderungen sorgen wird. VIA sorgte mit der Präsentation ihres KT400 Chipsatzes eher für Negativ-Schlagzeilen, allerdings abermals bedingt durch Marketing-politische Entscheidungen und dann aufgetauchte Probleme im Bereich von Stabilität, wie auch Performance des AGP8X- und DDR400-Speicher Interfaces. Kurz vor der CeBIT 2003 präsentierte man dann einen "überarbeiteten" Chipsatz mit dem VIA bekannten Buchstaben-Anhang und dieser neue Chipsatz, der auf marktüblichen Platinen erst heute Einzug hält, nennt man KT400A Chipsatz.
![EPoX EP-8K9A9I [VIA KT400A]](/images/reviews/2003/epox_ep-8k9a9i/intro.jpg)
EPoX schickte mit dem EP-8K9A9I Mainboard den ersten Vertreter mit diesem Chipsatz zu uns und natürlich stellt dieses Mainboard, insbesondere der Chipsatz, für uns eine dringliche Form der Begierde dar. Nach unseren bisherigen, hier knappen, Informationen wird klar, dass nicht alle Hersteller derzeit auf den nVIDIA nForce2 "Überflieger" setzen, aber im Ergebnis doch die meisten und vor allem namhaften Hersteller. Zudem bereitete VIA die Information zum kommenden KT600 Chipsatz doch gewisse Akzeptanzschwierigkeiten für den nun eingeführten KT400A Chipsatz. Ob dies in der Praxis seine Rechtfertigung hat oder ob die Plattform KT400A unterbewertet wird, wollen wir herausfinden.
Unser Dank geht zuerst einmal an EPoX Deutschland für die Bereitstellung des Testmusters und das entgegengebrachte Vertrauen.
