Leistungsaufnahme
Wie bislang üblich vermessen wir im Kapitel Leistungsaufnahme (noch) die gesamte Leistungsaufnahme unseres Testsystems, einzusehen in der Testumgebung, jedoch ohne Monitor. Als Messgerät dient ein simpler, handelsüblicher (Conrad) Voltcraft Energy Check 3000, welcher die elektrische Leistung im Betrieb mitloggt und uns so einen Idle- wie auch einen Last-Wert präsentiert. Man mag allenfalls beim Messgerät hervorheben, dass es sehr kurze Reaktionszeiten aufweist, ansonsten ist allerdings prinzipiell jeder Anwender in der Lage eine solche Messung mit einem ähnlichen Gerät ebenfalls vorzunehmen.
Die Idle-Werte sind natürlich während eines ruhenden Desktop-Betriebs gemessen, wohingegen die Last-Werte über eine Dauerschleife mit 3DMark2006 ermittelt werden. Die Schleife läuft dabei mindestens 45 Minuten (zuvor lag bereits Last durch den Würfel des ATiTools an) und gibt dabei lediglich die Szenen „Deep Freeze“ und Canyon Flight“ wieder.

| Leistungsaufnahme Gesamtsystem | |
|
|
|
| AMD Radeon HD2400XT | |
| NVIDIA GeForce 8500 GT | |
| NVIDIA GeForce 8600 GT | |
| NVIDIA GeForce 8600 GTS | |
| AMD Radeon HD 3850 | |
| AMD Radeon HD 3870 | |
| ASUS GeForce 8800 GS | |
| ASUS GeForce 9600 GT | |
| AMD Radeon HD 2600 XT | |
| ASUS EN9600GT Matrix | |
| NVIDIA GeForce GTX 260 | |
| NVIDIA GeForce 8800 GT | |
| NVIDIA GeForce GTX 280 | |
| NVIDIA GeForce 8800 GTS | |
| NVIDIA GeForce 8800 GTS (G92) | |
| NVIDIA GeForce 9800 GTX | |
| AMD Radeon HD 4850 | |
| NVIDIA GeForce 8800 GTX | |
| AMD Radeon HD 3870 X2 | |
| AMD Radeon HD 2900 XT | |
| AMD Radeon HD 2900 Pro | |
| NVIDIA GeForce 8800 Ultra | |
| AMD Radeon HD 4870 X2 | |
| AMD Radeon HD 4870 | |
| NVIDIA GeForce 9800 GX2 | |
| SLI-Verbund NVIDIA GeForce 8800 GTS 512 | |
| Watt |
| Leistungsaufnahme Gesamtsystem | |
|
|
|
| AMD Radeon HD2400XT | |
| NVIDIA GeForce 8500 GT | |
| NVIDIA GeForce 8600 GT | |
| NVIDIA GeForce 8600 GTS | |
| AMD Radeon HD 3850 | |
| AMD Radeon HD 3870 | |
| ASUS GeForce 9600 GT | |
| ASUS EN9600GT Matrix | |
| ASUS GeForce 8800 GS | |
| AMD Radeon HD 2600 XT | |
| NVIDIA GeForce 8800 GT | |
| NVIDIA GeForce 8800 GTS | |
| AMD Radeon HD 4850 | |
| NVIDIA GeForce 9800 GTX | |
| NVIDIA GeForce 8800 GTS (G92) | |
| NVIDIA GeForce GTX 260 | |
| NVIDIA GeForce 8800 GTX | |
| AMD Radeon HD 4870 | |
| AMD Radeon HD 3870 X2 | |
| NVIDIA GeForce GTX 280 | |
| AMD Radeon HD 2900 XT | |
| AMD Radeon HD 2900 Pro | |
| NVIDIA GeForce 9800 GX2 | |
| NVIDIA GeForce 8800 Ultra | |
| SLI-Verbund NVIDIA GeForce 8800 GTS 512 | |
| AMD Radeon HD 4870 X2 | |
| Watt |
Von den versprochenen Einsparungen seitens ASUS ist leider nichts festzustellen. Selbst wenn wir das Menü „Power Saving“ vorwählten (wie in vorstehenden Diagrammen gezeigt), so konnten wir nicht im Ansatz eine Einsparung bei der Leistungsaufnahme gegenüber unserer Referenzkarte feststellen. Mehr noch: im Idle-Zustand brauchte das aktuelle Testmuster, trotz abgesenkter Spannungen und Taktraten, gar etwas mehr.
Wir sind gar noch einen Schritt weitergegangen und haben manuell in die Taktraten und Spannungen eingegriffen und dabei die GPU auf 300 MHz, den Shader auf 1000 MHz und den Speicher auf 600 MHz Takt abgesenkt. Dabei haben wir die Spannungen der GPU auf 0,9 Volt und jene des Speichers auf 1,8 Volt gesenkt. Damit bewegen wir uns mehr als deutlich unter den Hersteller-Spezifikationen und gleichzeitig deutlich unter jenen Werten, welche ASUS im Power-Saving ansetzt.
Dennoch, der Idle-Wert der Leistungsaufnahme fiel dabei gerade einmal auf 110 Watt, damit 1 Watt weniger als im ASUS Modus. Ganz offensichtlich weiß NVIDIA, warum man über viele Monate das Absenken der Taktraten und Spannungen hier vernachlässigt hat und ganz offensichtlich spielt hier noch das eine oder andere Detail mit hinein, welches die diversen Tools nicht handhaben können (oder wollen). Und im Ergebnis: viel Rauch um nichts.
Offenbar müssen wirklich Einheiten in den Ruhezustand geschickt werden, offenbar müssen einzelne Leitungen der Stromversorgung deaktiviert werden, damit sich wirklich eine bessere Effizienz im Energieverbrauch einstellt. Doch alles das kann die ASUS EN9600GT Matrix nicht – aber auch keine andere Karte.
Den Bereich HDMI-Ausgabe hatten wir uns in diesem Zusammenhang ebenfalls angesehen. Unter Verwendung von Power DVD 8 lag die ASUS EN9600GT Matrix bei der Widergabe des Blu-Ray-Films Die Hard 4.0 (eine anfängliche Action-Szene wurde gewählt) bei maximal 145 Watt. Die Werte schwankten dabei zwischen 137 und 145 Watt.




ASUS EN9600GT Matrix (Besser spät als nie?)

