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 ASUS EN9600GT Matrix (Besser spät als nie?)

Grafikkarten | 01.09.2008, 08:13 | Seite 13

Leistungsaufnahme



Wie bislang üblich vermessen wir im Kapitel Leistungsaufnahme (noch) die gesamte Leistungsaufnahme unseres Testsystems, einzusehen in der Testumgebung, jedoch ohne Monitor. Als Messgerät dient ein simpler, handelsüblicher (Conrad) Voltcraft Energy Check 3000, welcher die elektrische Leistung im Betrieb mitloggt und uns so einen Idle- wie auch einen Last-Wert präsentiert. Man mag allenfalls beim Messgerät hervorheben, dass es sehr kurze Reaktionszeiten aufweist, ansonsten ist allerdings prinzipiell jeder Anwender in der Lage eine solche Messung mit einem ähnlichen Gerät ebenfalls vorzunehmen.

Die Idle-Werte sind natürlich während eines ruhenden Desktop-Betriebs gemessen, wohingegen die Last-Werte über eine Dauerschleife mit 3DMark2006 ermittelt werden. Die Schleife läuft dabei mindestens 45 Minuten (zuvor lag bereits Last durch den Würfel des ATiTools an) und gibt dabei lediglich die Szenen „Deep Freeze“ und Canyon Flight“ wieder.

Bild: ASUS EN9600GT Matrix (Besser spät als nie?)


Leistungsaufnahme Gesamtsystem
Idle
AMD Radeon HD2400XT
78,4
NVIDIA GeForce 8500 GT
82,7
NVIDIA GeForce 8600 GT
91,0
NVIDIA GeForce 8600 GTS
91,3
AMD Radeon HD 3850
93,2
AMD Radeon HD 3870
99,7
ASUS GeForce 8800 GS
105,8
ASUS GeForce 9600 GT
106,9
AMD Radeon HD 2600 XT
109,8
ASUS EN9600GT Matrix
111,0
NVIDIA GeForce GTX 260
113,2
NVIDIA GeForce 8800 GT
116,7
NVIDIA GeForce GTX 280
124,0
NVIDIA GeForce 8800 GTS
124,1
NVIDIA GeForce 8800 GTS (G92)
125,6
NVIDIA GeForce 9800 GTX
127,6
AMD Radeon HD 4850
131,0
NVIDIA GeForce 8800 GTX
138,7
AMD Radeon HD 3870 X2
139,5
AMD Radeon HD 2900 XT
141,4
AMD Radeon HD 2900 Pro
147,7
NVIDIA GeForce 8800 Ultra
151,8
AMD Radeon HD 4870 X2
159,6
AMD Radeon HD 4870
161,1
NVIDIA GeForce 9800 GX2
166,4
SLI-Verbund NVIDIA GeForce 8800 GTS 512
192,3
Watt


Leistungsaufnahme Gesamtsystem
Last (3DMark06-Loops)
AMD Radeon HD2400XT
133,0
NVIDIA GeForce 8500 GT
134,0
NVIDIA GeForce 8600 GT
149,0
NVIDIA GeForce 8600 GTS
166,0
AMD Radeon HD 3850
169,0
AMD Radeon HD 3870
174,0
ASUS GeForce 9600 GT
179,1
ASUS EN9600GT Matrix
190,0
ASUS GeForce 8800 GS
191,0
AMD Radeon HD 2600 XT
208,0
NVIDIA GeForce 8800 GT
212,0
NVIDIA GeForce 8800 GTS
221,0
AMD Radeon HD 4850
230,0
NVIDIA GeForce 9800 GTX
234,0
NVIDIA GeForce 8800 GTS (G92)
238,0
NVIDIA GeForce GTX 260
244,0
NVIDIA GeForce 8800 GTX
261,0
AMD Radeon HD 4870
268,0
AMD Radeon HD 3870 X2
271,0
NVIDIA GeForce GTX 280
295,0
AMD Radeon HD 2900 XT
298,0
AMD Radeon HD 2900 Pro
306,0
NVIDIA GeForce 9800 GX2
309,0
NVIDIA GeForce 8800 Ultra
333,0
SLI-Verbund NVIDIA GeForce 8800 GTS 512
368,0
AMD Radeon HD 4870 X2
412,0
Watt


Von den versprochenen Einsparungen seitens ASUS ist leider nichts festzustellen. Selbst wenn wir das Menü „Power Saving“ vorwählten (wie in vorstehenden Diagrammen gezeigt), so konnten wir nicht im Ansatz eine Einsparung bei der Leistungsaufnahme gegenüber unserer Referenzkarte feststellen. Mehr noch: im Idle-Zustand brauchte das aktuelle Testmuster, trotz abgesenkter Spannungen und Taktraten, gar etwas mehr.

Wir sind gar noch einen Schritt weitergegangen und haben manuell in die Taktraten und Spannungen eingegriffen und dabei die GPU auf 300 MHz, den Shader auf 1000 MHz und den Speicher auf 600 MHz Takt abgesenkt. Dabei haben wir die Spannungen der GPU auf 0,9 Volt und jene des Speichers auf 1,8 Volt gesenkt. Damit bewegen wir uns mehr als deutlich unter den Hersteller-Spezifikationen und gleichzeitig deutlich unter jenen Werten, welche ASUS im Power-Saving ansetzt.

Dennoch, der Idle-Wert der Leistungsaufnahme fiel dabei gerade einmal auf 110 Watt, damit 1 Watt weniger als im ASUS Modus. Ganz offensichtlich weiß NVIDIA, warum man über viele Monate das Absenken der Taktraten und Spannungen hier vernachlässigt hat und ganz offensichtlich spielt hier noch das eine oder andere Detail mit hinein, welches die diversen Tools nicht handhaben können (oder wollen). Und im Ergebnis: viel Rauch um nichts.

Offenbar müssen wirklich Einheiten in den Ruhezustand geschickt werden, offenbar müssen einzelne Leitungen der Stromversorgung deaktiviert werden, damit sich wirklich eine bessere Effizienz im Energieverbrauch einstellt. Doch alles das kann die ASUS EN9600GT Matrix nicht – aber auch keine andere Karte.

Den Bereich HDMI-Ausgabe hatten wir uns in diesem Zusammenhang ebenfalls angesehen. Unter Verwendung von Power DVD 8 lag die ASUS EN9600GT Matrix bei der Widergabe des Blu-Ray-Films Die Hard 4.0 (eine anfängliche Action-Szene wurde gewählt) bei maximal 145 Watt. Die Werte schwankten dabei zwischen 137 und 145 Watt.

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