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NotizenDas Öffnen der Packung ruft erst einmal ein Stirnrunzeln hervor. Zwar ist die Karte preislich im vorderen Bereich für 9800 GX2-Karten und rein technisch ist mit zwei Monitoradaptern und Adapterkabeln für beide Stromanschlüsse alles dabei, doch der Lieferumfang enttäuscht. Für den Käufer gibt es kein einziges Spiel, und auch ein HDMI-Kabel hätte der Hardware gut zu Gesicht gestanden - findet sich doch neben zwei DVI-I Ports auch ein HDMI am IO-Shield. Ein Kabel zur Verbindung des S/PDIF auf dem Mainboard mit der Grafikkarte zur Audioausgabe über besagten HDMI befindet sich wenigstens im Karton.
Im Verlauf des Tests ist natürlich das Overclocking-Potenzial das zuletzt bleibende individuelle Mekrmal. Hier kamen wir nicht so weit wie bei anderen Karten.
720 MHz Core (resultierend in 1800 MHz Shader) und 1100 MHz Speichertakt konnten wir anlegen, bevor wir Bildstörungen zu beklagen hatten. FazitKäufer von Gigabytes GeForce 9800 GX2 bekommen für etwa 415 Euro NVIDIAs schnellste Grafiklösung. Im Vergleich zu anderen Anbietern hat man dann nicht den höchsten, aber auch nicht den niedrigsten Preis für eine Grafikkarte im Referenz-Design bezahlt. Allerdings ist der Lieferumfang am unteren Ende - letztlich bekommt man nur das kalte Stück Hardware und ein paar notwendige Kabel. Von Luxus in Form von Spielen oder zusätzlichen Kabeln gibt es keine Spur. Die Grafikkarte kommt mit Standard-Taktraten wie von NVIDIA vorgegeben aus der Verpackung, die Luft nach oben ist dünn, ähnlich wie bei anderen Modellen dieses Typs. Zusammenfassend bleibt die Erkenntnis, dass man sich, bei der Bereitschaft 400 Euro für eine Grafikkarte ausgeben zu wollen, die Entscheidung nicht zu leicht machen sollte - festgelegt auf die Hardware machen die Beigaben den Unterschied. Diesen Artikel im Forum diskutieren. |
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